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Zum Zeitpunkt des Spendenaufrufs, 23. März 2020, drohte der Alzheimer Angehörigen-Initiative gGmbH (AAI) wegen der pandemiebedingten behördlichen Maßnahmen Ende April die Insolvenz. Damals war staatliche Hilfe noch nicht absehbar.
Mit 24.000 € Spendenaufkommen wollten wir ca. einen Monat überbrücken.
Das Ziel: Nach Beendigung der pandemiebedingten Maßnahmen unsere vielfältigen Hilfsangebote Berlin-weit wieder aufzunehmen, ist durch die Ausgleichszahlungen für die Minderauslastung unserer Tagespflege gesichert.

Wenn Sie dennoch mit Ihrer Spende unsere Arbeit unterstützen wollen, können Sie gerne Ihre Spende auf das folgende Konto der
Alzheimer Angehörigen-Initiative
IBAN: DE16 1002 0500 0001 1564 00

überweisen. Geben Sie bitte als Verwendungszweck an:
"Spende von <Name, Postanschrift>"
Dann schicken wir Ihnen eine steuerlich absetzbare Zuwendungsbestätigung.

Mit dem Brandbrief (rechts) baten wir am 23. März 2020 unsere derzeitigen ca. 600 Mitglieder um eine Spende.
Am 27. März folgte ein ähnlicher an unsere ca. 900 ehemaligen Mitglieder bzw. Leistungsempfänger.
Nachfolgend ihre Antworten. Doch zuvor ein paar Links auf Dokumente, wie wir uns um staatliche Hilfe bemühten:

17.03.:
Vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) können wir auch aufgrund der neuen Rechtslage keine Hilfe erwarten (siehe unser Schreiben an die SPD-Bundestagsabgeordnete für Berlin-Mitte).

24.03.:
Mail an die rbb-Abendschau auf die prekäre Lage der Berliner Non-Profit-Organisationen hinzuweisen.

27.03.: Sascha Hannemann:
"Großartig, ich bin absolut guter Dinge, dass wir diesen Albtraum überstehen werden und gestärkt daraus hervorgehen. Kommende Woche beantragen wir die Hilfsgelder und Ausgleichszahlungen und dann geht’s vorwärts."

01.04.: Rosemarie Drenhaus-Wagner und Sascha Hannemann
Dankschreiben (siehe rechts)


Und das schreiben unsere Spender (jüngste zu oberst):

10.04.: Dr. H. H.:
"Ich freue mich, daß Sie die Insolvenz vermeiden können, schicke Ihnen aber trotzdem jetzt € 500."

29.03.: K.-d. H.
"es sind schreckliche Zeiten ...
Ich schätze Ihre Arbeit sehr hoch ein und überweise Ihnen 200 €"

 

27.03.: S. K.:

"Ihren Spendenaufruf habe ich innerhalb meines Netzwerkes auf Facebook und Twitter geteilt und ich werde auch anderer Stelle noch um Aufmerksamkeit dafür werben.
Die Alzheimer Angehörigen Initiative war mit ihrem Ansatz einer für Menschen mit Demenz in der Alltagsbegleitung erfahrbaren Alltagsnormalität ihrer Zeit, als von sozialer Teilhabe und Inklusion im Zusammenhang mit dem Thema noch kaum die Rede war, weit voraus und sie leistet auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Praxis.

Gerne werde ich Ihre gegenwärtige Arbeit und Initiative weiter unterstützen."

27.03.: J. P.:
"Ihre Worte haben mich zu Tränen gerührt. Mein Mann hat 200 Euro überwiesen. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie die AAI über diese schwierige Zeit hinaus retten können.
Ich werde Sie in meine Gebete einschließen. So sinnvolles und bedeutsames Engagement muss einfach erhalten bleiben!
"

27.03.: G.B.:
"Da ich aber durch diese Situation (Heimkosten) im Moment nicht in der Lage bin, so viel Geld zu überweisen, kann ich nur eine geringere Summe zahlen, in der Hoffnung, dass auch diese zur Unterstützung beitragen kann/wird. Ich drücke Ihnen ganz doll die Daumen, dass alles weiterlaufen kann."

27.03.: H. P.:
"eine so hohe Summe wie erwartet kann ich nicht spenden, habe nach meinen Möglichkeiten überwiesen. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie Erfolg haben."

27.03.: M. F.:
"mir liegt es sehr am Herzen, dass die AAI erhalten bleibt. Leider kann ich nur einen kleineren Beitrag in Höhe von 20 Euro dazu leisten,
aber ich bin Ihnen heute noch sehr dankbar, dass Sie mir vor vielen Jahren in schweren Zeiten beigestanden haben.
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Kraft für Ihre Arbeit, dass die AAI bestehen bleiben kann.
"

27.03.: C. K.:
"Ich mache mit und überweise. Gutes Gelingen der Aktion und dass Sie bald auf belastbare Zusagen der Verwaltung rechnen dürfen, um die Unsicherheit zu überwinden!!"

26.03.: P. u. T. H.:
"Wir haben gestern unseren Beitrag gern überwiesen und hoffen, dass er hilfreich ist. Wir möchten, dass die AAI überlebt , denn wir fühlen uns dort wohl und jederzeit gut beraten. Bleiben Sie und Ihre Mitarbeiter gesund."

25.03.: K. E.: (sehr wertvolle Hilfe!!!)
"nach Erhalt Ihres Brandbriefes, habe ich mit meinem Mann gesprochen und ihn an Ihr Schreiben weitergeleitet. Mein Mann leitet das Sozialamt in XX und konnte weitere Infos von seinen Kollegen erhalten. Ich leite die E-Mail an Sie weiter mit der Hoffnung, dass dies Ihnen weiterhilft. Es wäre ein großer Verlust, wenn Ihre Angebot nicht mehr stattfinden könnten."

24.03.: D. U. u. C. K.
"Um die Hilfe für unsere Pflegepersonen nicht abbrechen zu lassen, haben wir schon eine Überweisungen fertig gemacht. Dieser verflixte Virus bringt alles durcheinander. Und wir möchten helfen, dass wir uns weiterhin treffen und Hilfe bekommen."

23.3.: H.S.:
"Danke für Ihre erschütternde Mail. Sie wissen, dass ich immer betont habe, wieviel die AAI mich in schweren Zeiten unterstützt hat und ich bin bereit, Ihnen zu helfen. Allerdings ist es mir nicht möglich, 200 € einfach mal so locker zu machen. Ich werde Ihnen deshalb 4x 50.- € jeweils am Monatsanfang überweisen. Ich hoffe, dass Ihnen damit gedient ist."

23.03.: K. u. G. D.:
"habe eben 200,00 € überwiesen. Wir müssen zusammenhalten, damit die AAI die Corona-Krise überleben kann."

23.03.: R. L.:
"Wenn mein Gehalt fristgerecht Ende des Monats auf mein Konto kommt, dann überweise ich 200 €."

19.03.: E. u. P.-D. K.: (Auslöser für diese Spendenaktion)
"Die befristete Einstellung der Hilfsangebote hat aber auch wirtschaftliche Konsequenzen. Deshalb bitten wir Sie, allen Mitarbeitern und Betreuungskräften der AAI unseren Dank für die bisher geleistete Arbeit zu übermitteln. Nicht nur über meine Mitgliedschaft im Verein fühlen wir uns dadurch mit AAI eng verbunden. Deshalb haben wir ein großes Interesse daran, dass die AAI-Betreuungsleistungen nach Aufhebung der aktuellen restriktiven Maßnahmen vollumfänglich wieder aufgenommen werden können. Unsere finanziellen Möglichkeiten sind zwar beschränkt, wenn aber viele Mitglieder und Leistungsnehmer ähnlich denken, dürften wir gemeinsam die Krise auch wirtschaftlich meistern können! "


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