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Alzheimer-Symposien im Roten Rathaus
Gut besucht: Jeweils 1/3 pflegende Angehörige, Pflegefachkräfte (z.T. in Ausbildung) und sonstige Interessierte.

Alljährlich veranstalten wir - unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner - an dem Samstag, der dem Welt-Alzheimer-Tag (21. Sept.) am nächsten liegt, im Roten Rathaus ein halbtägiges Alzheimer-Symposium mit Kurzvorträgen zu medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Themen. Hier kommen auch Angehörige zu Wort und wir stellen in Fachbeiträgen hervorzuhebende Aspekte unserer Arbeit vor.
Jedes Alzheimer-Symposium steht unter einem Thema, an dem sich die einzelnen Vorträge ausrichten. Diese waren:

2009: Alzheimer: Mit der Krankheit LEBEN
2008: Alzheimer: Zukunft gestalten!
2007: Alzheimer: Neue Wege gehen!
2006: Alzheimer: Die Herausforderung annehmen!
2005: Alzheimer: Angehörige entlasten
2004: Alzheimer: Die späte Krankheitsphase
2003: Alzheimer: Chancen nutzen!
2002: Alzheimer: Die Würde bewahren
2001: Alzheimer: Wie der Krankheit wirksam begegnen?
2000: Alzheimer: Mit der Krankheit leben
1999: Alzheimer: Durchsetzen, was die Kranken und ihre Angehörigen brauchen!

Demenzkranke können zum Symposium mitgebracht werden. Sie werden von 9.45 Uhr bis 13.30 Uhr von Fachkräften im Hause aktivierend betreut. Vorherige Anmeldung hierzu ist bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung unbedingt erforderlich. Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr unter der Telefon-Nummer 030/47 37 89 95. Die Kosten für die Krankenbetreuung in Höhe von 30 Euro werden -bei Vorliegen einer Pflegestufe - von den Pflegekassen erstattet.


12. Alzheimer Symposium 2010 am 23.10.10 im Roten Rathaus:

pdf-Datei vorläufiges Programm 9:00 - 14:30 Uhr (incl. Rahmen)


11. Alzheimer Symposium 2009 am 31.10.09 im Roten Rathaus:

"Alzheimer: Mit der Krankheit LEBEN"

Cover des Readers zum 3. Alzheimer-Symposium (2001)
Zu den ersten vier Alzheimer-Symposien haben wir je einen Reader erstellt, der das Gesagte über den Tag hinaus festhält.
Die meisten Demenzen schreiten langsam voran. Zwischen dem Beginn der Alzheimer-Krankheit und ihrem Endstadium können durchaus 10 Jahre oder mehr liegen. Lebensqualität zu sichern, muss deshalb Leitprinzip jeder Therapie sein. Maßnahmen und Zielsetzungen werden sich dabei im Verlauf ändern: Im Frühstadium etwa können Gesprächsgruppen Mut machen für ein weiterhin möglichst selbstständiges Leben, während in der Spätphase die tiergestützte Therapie Möglichkeiten zur Sinnesanregung und Kontaktaufnahme bietet. Auch Angehörige können von jeweils unterschiedlichen Hilfsangeboten profitieren. Der typische Demenzpatient ist alt und multimorbide. Krankenhausbehandlungen sind oft unumgänglich, obwohl die fremde Umgebung massive Ängste auslösen kann. Ihrer besonderen Verantwortung für Demenzkranke werden die meisten Einrichtungen bislang nicht gerecht; die Demenz gilt eher als Störfaktor. Das demenzfreundliche Krankenhaus als unverzichtbarer Bestandteil von Lebensqualität wird deshalb ein weiteres zentrales Thema unseres Symposiums sein.
pdf-Datei Programm 9:00 - 14:30 Uhr (incl. Rahmen):


10. Alzheimer Symposium 2008:

"Alzheimer: Zukunft gestalten!"

Erwin Böhm am Referententisch
Nach Beendigung der Vorträge, stehen die Referenten noch zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.
Wie viel in der Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit Demenz noch zu tun ist – wer wüsste das besser als die betreuenden Angehörigen. Die triste Realität sollte uns nicht entmutigen, sondern viel-mehr anspornen, uns für Veränderungen einzusetzen, also: Zukunft zu gestalten! Was zunächst für ein wohl-klingendes Veranstaltungsmotto ohne praktische Konsequenz gehalten werden könnte, ist tatsächlich sehr konkret gemeint. Denn die Zukunft beginnt bereits heute, an den unterschiedlichsten Orten: In universitären und industriellen Forschungslabors, in Behörden und Verbänden, aber genauso in Pflegeheimen und in Fami-lien, die einen Demenzkranken zu Hause betreuen. Zukunft gestalten kann und soll also jeder, im Kleinen oder im Großen. Aus der Vielzahl bereits vorhandener Ansätze wollen wir einige exemplarisch in unserem diesjährigen Symposium vorstellen.
Presseecheo: externer Link Neues Deutschland 27.10.08

9. Alzheimer Symposium 2007:

"Alzheimer: Neue Wege gehen!"

Schirmherrin der Alzheimer-Symposien im Roten Rathaus: Gesundheitssenatorin Katrin_Lompscher
Schirmherrin des Symposiums 2007: Gesundheitssenatorin
Katrin Lompscher

Derzeit leiden 1,2 Mio. Menschen in Deutschland an einer Demenz – Tendenz steigend. Angesichts der damit verbundenen Herausforderungen ist eine kritische Bestandsaufnahme bisheriger Konzepte von Politik, Kranken- und Pflegeversicherung, professioneller Pflege und Selbsthilfe dringend geboten. Manche der bisher eingeschlagenen Pfade werden sich dabei als nur begrenzt wirksam – unter Umständen sogar als Sackgasse – erweisen. Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen! Gleichzeitig bedürfen auch diese der kritischen Reflexion. Ein solches Fragen, Suchen und Neubewerten hat in vielen Bereichen der Demenzforschung und -versorgung begonnen. Einige Aspekte wollen wir in unserem diesjährigen Symposium exemplarisch herausgreifen. Lassen Sie uns gemeinsam nach Antworten suchen!

8. Alzheimer Symposium 2006:

"Alzheimer: Die Herausforderung annehmen!"

Alzheimer-Symposium im Roten Rathaus
Seit 2002 finden die Alzheimer-Symposien im großen Saal des Roten Rathauses statt.

Aus welcher Perspektive auch immer wir uns der Alzheimer-Krankheit nähern - wir sind mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Einige davon werden exemplarisch in unserem diesjährigen Symposium benannt: So lassen die steigende Lebenserwartung und die zunehmende Zahl Alleinlebender erkennen, dass die Alzheimer-Krankheit in den kommenden Jahrzehnten ein zentrales Thema für Medizin, Gesellschaft und Politik werden wird. Sexualität wiederum kann als beglückend, aber auch beunruhigend und verstörend erlebt werden, insbesondere bei Menschen mit eingeschränkter Hirnleistung und Verhaltenskompetenz. Die Einstufung in die Pflegeversicherung war und ist eine Herausforderung für viele Angehörige. Das gemeinsame Erinnern von Angehörigen und Kranken mag auf den ersten Blick nicht zum Schwerpunkt passen. Doch unter den Mühen des Alltags kann auch der stärkende Blick zurück auf die gemeinsame Lebensgeschichte zu einer Herausforderung werden.

Herausforderungen bieten auch Chancen: für persönliches Wachstum, vor allem aber für mehr Lebensqualität von Kranken und Angehörigen. Dafür wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen einsetzen!

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7. Alzheimer Symposium 2005:

"Alzheimer: Angehörige entlasten"

Alzheimer-Symposium im Roten Rathaus
Eröffnung durch die AAI-Schirmherrin externer Link Ines Krüger

Wie kaum eine andere Erkrankung greift die Alzheimer-Krankheit in das Leben der nächsten Angehörigen ein. Im Zuge der oft jahrelangen Pflege entwickeln Angehörige häufig selbst körperliche oder seelische Erkrankungen.
Eine Entlastung muss auf zwei Ebenen ansetzen, auf der des Patienten und der des Angehörigen. Unser diesjähriges Symposium wird deshalb einen Bogen schlagen von der medikamentösen Therapie der Demenz und der Behandlung eines oft verschämt verschwiege-nen Begleitsymptoms, der Inkontinenz, über ein wirksames Gruppenangebot für Berliner Angehö-rige bis hin zu neuartigen Unterstützungsformen via Internet.
Das Symposium vermittelte neue Erkenntnisse und stärkte den Mut, diese im Alltag umzusetzen.

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6. Alzheimer Symposium 2004:

"Alzheimer: Die späte Krankheitsphase"

Schirmherrin der Alzheimer-Symposien im Roten Rathaus: Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner
Schirmherrin der Symposien 2002 bis 2006: die damalige Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner

Wie kaum eine andere Erkrankung bedeutet die Alzheimer-Krankheit einen zunehmenden Verlust von Fähigkeiten. Wer nicht zuvor an anderen Erkrankungen stirbt, gerät zwangsläufig irgendwann in das Stadium der Schwerstpflegebedürftigkeit. Der jahrelange Abschied von einer geliebten vertrauten Person mündet nun in seine schmerzlichste Phase: Die Angehörigen müssen Verantwortung für einen Menschen übernehmen, der ihnen nicht mehr den Weg weisen kann. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt unseres Symposiums möchten wir speziell die Angehörigen von Alzheimerkranken im späten Stadium in dieser schwierigen Aufgabe unterstützen.

Mit welchen medizinischen Komplikationen ist in dieser Krankheitsphase zu rechnen? Ist eine antidementive Therapie noch möglich?


Welche Vor- und Nachteile bietet eine PEG (Perkutane Endoskopische Gastrostomie = Magensonde) Demenzkranken mit Ernährungsstörungen? Gibt es Alternativen? Welche Regelungen hat der Gesetzgeber getroffen, um die Interessen der Erkrankten zu wahren? Und schließlich: Wie kann trotz des Verlusts der Sprache als Kommunikationsmedium ein Zugang zum Menschen mit Demenz gefunden werden?

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5. Alzheimer Symposium 2003:

"Alzheimer: Chancen nutzen!"

Infostand zum Alzheimer-Symposium
Im Rahmenprogramm gibt es weitere umfassende Informationen an den verschiedenen Infoständen

Bei einer bis heute unheilbaren Krankheit von „Chancen“ zu sprechen, mag auf den ersten Blick als billige Provokation, vielleicht sogar als Zynismus erscheinen. Wer Tag für Tag familiär oder beruflich Demenzkranke erlebt, kennt die Grenzen des medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Handelns nur zu gut. Und dennoch – machtlos sind wir nicht.

Mittlerweile verfügen wir über ein breites Repertoire medikamentöser, psychosozialer und pflegerischer Ansätze, mit denen wir nicht nur das Fortschreiten des geistigen Abbaus verzögern, sondern auch Begleitsymptomen wie Depression oder Aggressivität entgegenwirken können. Welche Chancen insbesondere Antidementiva, Selbst-Erhaltungstherapie, ein einfühlsamer Umgang und eine aktivierende Betreuung bieten, wollen wir mit diesem Symposium aufzeigen.

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3. Alzheimer Symposium 2001:

"Alzheimer: Wie der Krankheit wirksam begegnen?"

Betreuungsgruppe
Nach Voranmeldung können die Demenzkranken zum Alzheimer-Symposium mitgebracht werden. Sie werden - wie in den Betreuungsgruppen - im selben Gebäude von vielen Helfern aktivierend betreut.

Allenthalben begegnet uns die Alzheimer-Krankheit, sei es im Fernsehen oder den Printmedien, im Freundes- oder Familienkreis, oder gar indem ein naher Angehöriger an ihr erkrankt ist. Diese Krankheit, die dem Betroffenen alle erworbenen Fähigkeiten eines langen Lebens nimmt, macht uns Angst. Sie bedroht auch die Angehörigen der Demenzkranken. Sie müssen der Krankheit nicht nur ihre ganze Kraft und Zeit opfern, sondern häufig auch ihre gesamten Ersparnisse. Zieht sich schließlich noch der Freundeskreis zurück, so bleibt der Pflegende mit dem Kranken hilflos und ratlos allein.

Wie sollen wir der Alzheimer-Krankheit begeg-nen? Ignorieren, Leugnen, Rückzug sind keine wirksamen Bewältigungs-Strategien.

So lange wir die Ursachen dieser Volkskrankheit nicht erforscht haben, können wir ihr nur wenig entgegensetzen, um ihr nicht irgendwann selbst zum Opfer zu fallen.

Was tun, wenn aber ein naher Angehöriger an einer Demenz erkrankt ist? Das Symposium will helfen, Wege aufzuzeigen, wie wir der Alzheimer-Krankheit wirksam begegnen können, auf medizinischem, rechtlichem, pflegerischem und politischem Wege.

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2. Alzheimer Symposium 2000:

Alzheimer: Mit der Krankheit leben

Podium zum 1. Alzheimer-Symposium in der Urania
Nach den 20-minütigen Vorträgen sind 10 Minuten zur Diskussion vorgesehen.

Wissenschaftler und Ärzte bemühen sich intensiv, eine Demenz, z.B. vom Typ Alzheimer, so früh wie möglich zu diagnostizieren. Je frühzeitiger dieser ständig fortschreitende Krankheitstyp erkannt wird, desto wirksamer ist eine medikamentöse Therapie. Die pharmazeutische Therapie entfaltet ihre Wirkung aber erst dann voll, wenn sie durch weitere Maßnahmen gestützt wird. Hierzu gehört an erster Stelle die Aktivierung der noch vorhandenen Fähigkeiten. Selbständigkeit fördern, heißt zugleich, das Selbstbewußtsein zu stärken, Bedürfnisse zu berücksichtigen und Gefühle zu achten.

Nach der Diagnose Alzheimer fragen sich die Betroffenen und ihre Angehörigen: "Wie soll es jetzt weitergehen?"

Wurde die Krankheit im Frühstadium diagnostiziert, können noch rechtzeitig notwendige Entscheidungen getroffen werden, für die es u.U. schon bald zu spät ist.

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament können jetzt noch unter Einbeziehung des Kranken geregelt werden. Finanzielle Angelegenheiten müssen geklärt und Versicherungen informiert werden. Insbesondere ist das Thema Autofahrern zu regeln, bevor ein Unglück passiert.

Das Symposium hilft, das Notwendige zu tun, um mit der Krankheit zu leben, statt aussichtslos gegen sie anzukämpfen.

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1. Alzheimer Symposium 1999:

Alzheimer: Durchsetzen, was die Kranken und ihre Angehörigen brauchen!

Ursprünglicher Veranstaltungsort: Urania
Die ersten drei Alzheimer-Symposien fanden in der Urania statt.

Das Symposium zeigt Ansätze, die helfen können, die schwierige Betreuung und Pflege Demenzkranker zu erleichtern. Es nennt aber auch die Widrigkeiten, die eine Umsetzung hindern und gibt Tips zu deren Überwindung.

Besonders das Frühstadium einer Demenz, z.B. der Alzheimer-Krankheit, ist meist für alle Beteiligten äußerst belastend. Angst, Hilflosigkeit, Vereinsamung, Rückzugsverhalten und Überforderung kennzeichnen die Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen. Leicht werden die ersten Anzeichen übersehen oder bagatellisiert. Dann geht wertvolle Zeit verloren, in der den Betroffenen am besten geholfen werden könnte und wichtige Entscheidungen getroffen werden müßten.

Neben den krankheitsbedingten Belastungen begegnen den Betroffenen oft zusätzliche Widrigkeiten: Teilweise stellen Ärzte oberflächliche Diagnosen und verweigern die Verschreibung von Medikamenten zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, Pflegekassen reagieren schleppend oder bewilligen keine Pflegestufe, Pflegepersonal ist im Umgang mit Demenzkranken kaum ausgebildet, Tagesstätten und Heime lehnen die Aufnahme umtriebiger, aggressiver Patienten ab, Krankenhäuser und Rehakliniken überfordern Demenzkranke oder stellen sie medikamentös ruhig.

Deshalb möchte das Symposium vermitteln, wie Sie sich in diesen oder ähnlichen Situationen behaupten können.

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