Gut besucht: Jeweils 1/3 pflegende Angehörige, Pflegefachkräfte (z.T. in Ausbildung) und sonstige Interessierte.
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Alljährlich veranstalten wir - unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Dr. Heidi Knake-Werner - an dem Samstag, der dem Welt-Alzheimer-Tag (21. Sept.) am nächsten liegt, im Roten Rathaus ein halbtägiges Alzheimer-Symposium mit Kurzvorträgen zu medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Themen. Hier kommen auch Angehörige zu Wort und wir stellen in Fachbeiträgen hervorzuhebende Aspekte unserer Arbeit vor.
Jedes Alzheimer-Symposium steht unter einem Thema, an dem sich die einzelnen Vorträge ausrichten. Diese waren:
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Demenzkranke können zum Symposium mitgebracht werden. Sie werden von 9.45 Uhr bis 13.30 Uhr von Fachkräften im Hause aktivierend betreut. Vorherige Anmeldung hierzu ist bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung unbedingt erforderlich. Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr unter der Telefon-Nummer 030/47 37 89 95. Die Kosten für die Krankenbetreuung in Höhe von 30 Euro werden -bei Vorliegen einer Pflegestufe - von den Pflegekassen erstattet.
12. Alzheimer Symposium 2010 am 23.10.10 im Roten Rathaus:
"Menschen mit Demenz Respekt erweisen!"
Zu den ersten vier Alzheimer-Symposien haben wir je einen Reader erstellt, der das Gesagte über den Tag hinaus festhält.
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Das Thema Demenz, lange Zeit tabuisiert, dringt immer stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein. Damit wächst allmählich auch die Erkenntnis, dass Menschen mit Demenz bislang häufig nicht als Menschen mit legitimen Wünschen und Bedürfnissen wahrgenommen werden. Stattdessen degradieren wir sie zu passiven Kranken, weil wir meinen, am besten beurteilen zu können, welche Entscheidungen, welche Hilfen nötig sind. „Respekt“ ist daher das übergeordnete Thema unseres diesjährigen Symposiums. Wir werden hören, wie Menschen mit Demenz beginnen, aktiv ihre Bedürfnisse zu artikulieren, wie der Gesetzgeber die Rechte von Menschen mit Demenz stärkt, und welche Bedeutung „Respekt“ für die Integrative Validation hat. Nur Respekt ermöglicht ein partnerschaftliches Miteinander. Möge unser Symposium dazu einen kleinen Beitrag leisten!
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Programm 9:00 - 14:30 Uhr (incl. Rahmen):
- Schirmherrin des Symposiums Dipl.-Ing. Katrin Lompscher
(Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Berlin)
Grußwort
- Peter Wissmann
(Geschäftsführer Demenz-Support Stuttgart gGmbH)
Respekt! Menschen mit Demenz verschaffen sich Gehör
- Prof. Dr. jur. Thomas Klie
(Professor und Rechtsanwalt für öffentliches Recht, Ev. Fachhochschule Freiburg)
Die Behindertenrechtskonvention und ihre Bedeutung für Menschen mit Demenz
- Nicole Richard
(Diplom-Psychogerontologin, Begründerin der Integrativen Validation, Kassel)
Respekt vor dem Personsein: Die Intergrative Validation
- Rosemarie Drenhaus-Wagner
(Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V., Berlin)
Schlussworte
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11. Alzheimer Symposium 2009 am 31.10.09 im Roten Rathaus:
"Alzheimer: Mit der Krankheit LEBEN"
Zu den ersten vier Alzheimer-Symposien haben wir je einen Reader erstellt, der das Gesagte über den Tag hinaus festhält.
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Die meisten Demenzen schreiten langsam voran. Zwischen dem Beginn der Alzheimer-Krankheit und ihrem Endstadium können durchaus 10 Jahre oder mehr liegen. Lebensqualität zu sichern, muss deshalb Leitprinzip jeder Therapie sein. Maßnahmen und Zielsetzungen werden sich dabei im Verlauf ändern: Im Frühstadium etwa können Gesprächsgruppen Mut machen für ein weiterhin möglichst selbstständiges Leben, während in der Spätphase die tiergestützte Therapie Möglichkeiten zur Sinnesanregung und Kontaktaufnahme bietet. Auch Angehörige können von jeweils unterschiedlichen Hilfsangeboten profitieren.
Der typische Demenzpatient ist alt und multimorbide. Krankenhausbehandlungen sind oft unumgänglich, obwohl die fremde Umgebung massive Ängste auslösen kann. Ihrer besonderen Verantwortung für Demenzkranke werden die meisten Einrichtungen bislang nicht gerecht; die Demenz gilt eher als Störfaktor. Das demenzfreundliche Krankenhaus als unverzichtbarer Bestandteil von Lebensqualität wird deshalb ein weiteres zentrales Thema unseres Symposiums sein.
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10. Alzheimer Symposium 2008:
"Alzheimer: Zukunft gestalten!"
Nach Beendigung der Vorträge, stehen die Referenten noch zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.
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Wie viel in der Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit Demenz noch zu tun ist – wer wüsste das besser als die betreuenden Angehörigen. Die triste Realität sollte uns nicht entmutigen, sondern viel-mehr anspornen, uns für Veränderungen einzusetzen, also: Zukunft zu gestalten! Was zunächst für ein wohl-klingendes Veranstaltungsmotto ohne praktische Konsequenz gehalten werden könnte, ist tatsächlich sehr konkret gemeint. Denn die Zukunft beginnt bereits heute, an den unterschiedlichsten Orten: In universitären und industriellen Forschungslabors, in Behörden und Verbänden, aber genauso in Pflegeheimen und in Fami-lien, die einen Demenzkranken zu Hause betreuen. Zukunft gestalten kann und soll also jeder, im Kleinen oder im Großen. Aus der Vielzahl bereits vorhandener Ansätze wollen wir einige exemplarisch in unserem diesjährigen Symposium vorstellen.
Presseecheo: Neues Deutschland 27.10.08
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Dr. Benjamin-Immanuel Hoff
(Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz)
Grußwort zum 10. Symposium der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V.
Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther
(Staatsrat a.D., Professor für Molekularbiologie em., Direktor Netzwerk Alternsforschung (NAR), Universität Heidelberg)
Altern ohne Alzheimer? Aktueller Forschungsstand
Dr. phil. Dipl.-Psych. Gernot Lämmler
(Leitender Neuropsychologe Ev. Geriatriezentrum Berlin, wiss. Mitarbeiter der Forschungsgruppe Geriatrie, Charité-Unversitätsmedizin Berlin)
Mobiler durch FRANZ – ein neuer Behandlungsansatz für Demenzkranke mit Schenkelhalsfraktur
Dipl.-Pflegewirt Ulrich Rissmann
(Pflegewissenschaftler, Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart)
„Anbinden“ muss nicht sein – Möglichkeiten zur Reduzierung von Fixierungen
Mehr zu ReduFix
Prof. DGKP Erwin Böhm
(Präsident der ENPP-Böhm Bildung- und Forschungsgesellschaft, Praxisanleiter für psychogeriatrische Pflege, Wien)
Die gefährlichste Erkrankung ist die Diagnose - oder - Die ärgste Fehldiagnose ist die Unterscheidung
- Rosemarie Drenhaus-Wagner
(Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V.)
Schlussworte
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9. Alzheimer Symposium 2007:
"Alzheimer: Neue Wege gehen!"
Schirmherrin des Symposiums 2007: Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher
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Derzeit leiden 1,2 Mio. Menschen in Deutschland an einer Demenz – Tendenz steigend. Angesichts der damit verbundenen Herausforderungen ist eine kritische Bestandsaufnahme bisheriger Konzepte von Politik, Kranken- und Pflegeversicherung, professioneller Pflege und Selbsthilfe dringend geboten. Manche der bisher eingeschlagenen Pfade werden sich dabei als nur begrenzt wirksam – unter Umständen sogar als Sackgasse – erweisen. Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen! Gleichzeitig bedürfen auch diese der kritischen Reflexion. Ein solches Fragen, Suchen und Neubewerten hat in vielen Bereichen der Demenzforschung und -versorgung begonnen. Einige Aspekte wollen wir in unserem diesjährigen Symposium exemplarisch herausgreifen. Lassen Sie uns gemeinsam nach Antworten suchen!
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8. Alzheimer Symposium 2006:
"Alzheimer: Die Herausforderung annehmen!"
Seit 2002 finden die Alzheimer-Symposien im großen Saal des Roten Rathauses statt.
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Aus welcher Perspektive auch immer wir uns der Alzheimer-Krankheit nähern - wir sind mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Einige davon werden exemplarisch in unserem diesjährigen Symposium benannt: So lassen die steigende Lebenserwartung und die zunehmende Zahl Alleinlebender erkennen, dass die Alzheimer-Krankheit in den kommenden Jahrzehnten ein zentrales Thema für Medizin, Gesellschaft und Politik werden wird. Sexualität wiederum kann als beglückend, aber auch beunruhigend und verstörend erlebt werden, insbesondere bei Menschen mit eingeschränkter Hirnleistung und Verhaltenskompetenz. Die Einstufung in die Pflegeversicherung war und ist eine Herausforderung für viele Angehörige. Das gemeinsame Erinnern von Angehörigen und Kranken mag auf den ersten Blick nicht zum Schwerpunkt passen. Doch unter den Mühen des Alltags kann auch der stärkende Blick zurück auf die gemeinsame Lebensgeschichte zu einer Herausforderung werden.
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Herausforderungen bieten auch Chancen: für persönliches Wachstum, vor allem aber für mehr Lebensqualität von Kranken und Angehörigen. Dafür wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen einsetzen!
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7. Alzheimer Symposium 2005:
"Alzheimer: Angehörige entlasten"
Eröffnung durch die AAI-Schirmherrin Ines Krüger
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Wie kaum eine andere Erkrankung greift die Alzheimer-Krankheit in das Leben der nächsten Angehörigen ein. Im Zuge der oft jahrelangen Pflege entwickeln Angehörige häufig selbst körperliche oder seelische Erkrankungen.
Eine Entlastung muss auf zwei Ebenen ansetzen, auf der des Patienten und der des Angehörigen. Unser diesjähriges Symposium wird deshalb einen Bogen schlagen von der medikamentösen Therapie der Demenz und der Behandlung eines oft verschämt verschwiege-nen Begleitsymptoms, der Inkontinenz, über ein wirksames Gruppenangebot für Berliner Angehö-rige bis hin zu neuartigen Unterstützungsformen via Internet.
Das Symposium vermittelte neue Erkenntnisse und stärkte den Mut, diese im Alltag umzusetzen.
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- Schirmherrin des Symposiums Dr. Heidi Knake-Werner (Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz):
Grußwort für das 7. Symposium der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V.
- Schirmherrin der Alzheimer Angehörigen-Initiative Ines Krüger (freiberufliche Journalistin und langjährige TV-Moderatorin, Berlin):
Eröffnung
- Prof. Dr. Friedel M. Reischies (Arbeitsgruppe Neuropsychiatrie und psychiatrische Neuropsychologie, Charité, Campus Benjamin Franklin, Berlin):
Demenzsyndrom vom Alzheimer-Typ, Differentialdiagnose, differentielle Therapie (Folien)
- Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Gabriele Wilz (Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaften, Technische Universität Berlin):
Vorstellung eines Gruppenprogramms zurUnterstützung der Angehörigen
- Dipl.-Psych. Beate Schröder (Psychotherapeutin, Moderatorin einer Mailingliste von Angehörigen Demenzkranker, Hamburg):
Mailinglisten der Alzheimer Angehörigen-Initiative - ein Unterstützungsangebot rund um die Uhr
- Prof. Dr. med. Ingo Füsgen (Universität Witten-Herdecke, Geriatrische Kliniken Wuppertal der Kliniken St. Antonius):
Tabuthema Inkontinenz
- Rosemarie Drenhaus-Wagner (Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V., Berlin):
Schlussworte
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6. Alzheimer Symposium 2004:
"Alzheimer: Die späte Krankheitsphase"
Schirmherrin der Symposien 2002 bis 2006: die damalige Gesundheitssenatorin Dr. Heidi Knake-Werner
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Wie kaum eine andere Erkrankung bedeutet die Alzheimer-Krankheit einen zunehmenden Verlust von Fähigkeiten. Wer nicht zuvor an anderen Erkrankungen stirbt, gerät zwangsläufig irgendwann in das Stadium der Schwerstpflegebedürftigkeit. Der jahrelange Abschied von einer geliebten vertrauten Person mündet nun in seine schmerzlichste Phase: Die Angehörigen müssen Verantwortung für einen Menschen übernehmen, der ihnen nicht mehr den Weg weisen kann. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt unseres Symposiums möchten wir speziell die Angehörigen von Alzheimerkranken im späten Stadium in dieser schwierigen Aufgabe unterstützen.
Mit welchen medizinischen Komplikationen ist in dieser Krankheitsphase zu rechnen? Ist eine antidementive Therapie noch möglich?
Welche Vor- und Nachteile bietet eine PEG (Perkutane Endoskopische Gastrostomie = Magensonde) Demenzkranken mit Ernährungsstörungen? Gibt es Alternativen? Welche Regelungen hat der Gesetzgeber getroffen, um die Interessen der Erkrankten zu wahren? Und schließlich: Wie kann trotz des Verlusts der Sprache als Kommunikationsmedium ein Zugang zum Menschen mit Demenz gefunden werden?
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- Schirmherrin Dr. Heidi Knake-Werner (Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz):
Grußwort für das 6. Symposium der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V.
- Ingrid Schaller (pflegende Angehörige, Berlin):
Gedanken einer Angehörigen
- Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Isabella Heuser (Geschäftsführende Direktorin der Klinik und Hochschulambulanz für Psychi-atrie und Psychotherapie, Charité, Campus Benjamin Franklin, Berlin):
Die medizinische Versorgung in der späten Phase der Alzheimer-Krankheit
- Christian Kolb (Krankenpfleger und Buchautor, Fürth):
Zum Für und Wider einer künstlichen Ernährung (Folien)
- Sybille M. Meier (Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht, Berlin):
Gesetzliche Betreuung (Folien)
- Dr. med. Jan Wojnar Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Leiter des Psychiatrischen Dienstes von Pflegen & Wohnen, Hamburg):
Die Welt der Demenzkranken (Folien ohne Fotos zusammengefasst)
 Die Welt der Demenzkranken (Textfassung)
- Rosemarie Drenhaus-Wagner (Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V., Berlin):
Schlussworte
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5. Alzheimer Symposium 2003:
"Alzheimer: Chancen nutzen!"
Im Rahmenprogramm gibt es weitere umfassende Informationen an den verschiedenen Infoständen
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Bei einer bis heute unheilbaren Krankheit von „Chancen“ zu sprechen, mag auf den ersten Blick als billige Provokation, vielleicht sogar als Zynismus erscheinen. Wer Tag für Tag familiär oder beruflich Demenzkranke erlebt, kennt die Grenzen des medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Handelns nur zu gut. Und dennoch – machtlos sind wir nicht.
Mittlerweile verfügen wir über ein breites Repertoire medikamentöser, psychosozialer und pflegerischer Ansätze, mit denen wir nicht nur das Fortschreiten des geistigen Abbaus verzögern, sondern auch Begleitsymptomen wie Depression oder Aggressivität entgegenwirken können. Welche Chancen insbesondere Antidementiva, Selbst-Erhaltungstherapie, ein einfühlsamer Umgang und eine aktivierende Betreuung bieten, wollen wir mit diesem Symposium aufzeigen.
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3. Alzheimer Symposium 2001:
"Alzheimer: Wie der Krankheit wirksam begegnen?"
Nach Voranmeldung können die Demenzkranken zum Alzheimer-Symposium mitgebracht werden. Sie werden - wie in den Betreuungsgruppen - im selben Gebäude von vielen Helfern aktivierend betreut.
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Allenthalben begegnet uns die Alzheimer-Krankheit, sei es im Fernsehen oder den Printmedien, im Freundes- oder Familienkreis, oder gar indem ein naher Angehöriger an ihr erkrankt ist. Diese Krankheit, die dem Betroffenen alle erworbenen Fähigkeiten eines langen Lebens nimmt, macht uns Angst. Sie bedroht auch die Angehörigen der Demenzkranken. Sie müssen der Krankheit nicht nur ihre ganze Kraft und Zeit opfern, sondern häufig auch ihre gesamten Ersparnisse. Zieht sich schließlich noch der Freundeskreis zurück, so bleibt der Pflegende mit dem Kranken hilflos und ratlos allein.
Wie sollen wir der Alzheimer-Krankheit begeg-nen? Ignorieren, Leugnen, Rückzug sind keine wirksamen Bewältigungs-Strategien.
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So lange wir die Ursachen dieser Volkskrankheit nicht erforscht haben, können wir ihr nur wenig entgegensetzen, um ihr nicht irgendwann selbst zum Opfer zu fallen.
Was tun, wenn aber ein naher Angehöriger an einer Demenz erkrankt ist? Das Symposium will helfen, Wege aufzuzeigen, wie wir der Alzheimer-Krankheit wirksam begegnen können, auf medizinischem, rechtlichem, pflegerischem und politischem Wege.
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2. Alzheimer Symposium 2000:
Alzheimer: Mit der Krankheit leben
Nach den 20-minütigen Vorträgen sind 10 Minuten zur Diskussion vorgesehen.
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Wissenschaftler und Ärzte bemühen sich intensiv, eine Demenz, z.B. vom Typ Alzheimer, so früh wie möglich zu diagnostizieren. Je frühzeitiger dieser ständig fortschreitende Krankheitstyp erkannt wird, desto wirksamer ist eine medikamentöse Therapie. Die pharmazeutische Therapie entfaltet ihre Wirkung aber erst dann voll, wenn sie durch weitere Maßnahmen gestützt wird. Hierzu gehört an erster Stelle die Aktivierung der noch vorhandenen Fähigkeiten. Selbständigkeit fördern, heißt zugleich, das Selbstbewußtsein zu stärken, Bedürfnisse zu berücksichtigen und Gefühle zu achten.
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Nach der Diagnose Alzheimer fragen sich die Betroffenen und ihre Angehörigen: "Wie soll es jetzt weitergehen?"
Wurde die Krankheit im Frühstadium diagnostiziert, können noch rechtzeitig notwendige Entscheidungen getroffen werden, für die es u.U. schon bald zu spät ist.
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament können jetzt noch unter Einbeziehung des Kranken geregelt werden. Finanzielle Angelegenheiten müssen geklärt und Versicherungen informiert werden. Insbesondere ist das Thema Autofahrern zu regeln, bevor ein Unglück passiert.
Das Symposium hilft, das Notwendige zu tun, um mit der Krankheit zu leben, statt aussichtslos gegen sie anzukämpfen.
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1. Alzheimer Symposium 1999:
Alzheimer: Durchsetzen, was die Kranken und ihre Angehörigen brauchen!
Die ersten drei Alzheimer-Symposien fanden in der Urania statt.
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Das Symposium zeigt Ansätze, die helfen können, die schwierige Betreuung und Pflege Demenzkranker zu erleichtern. Es nennt aber auch die Widrigkeiten, die eine Umsetzung hindern und gibt Tips zu deren Überwindung.
Besonders das Frühstadium einer Demenz, z.B. der Alzheimer-Krankheit, ist meist für alle Beteiligten äußerst belastend. Angst, Hilflosigkeit, Vereinsamung, Rückzugsverhalten und Überforderung kennzeichnen die Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen. Leicht werden die ersten Anzeichen übersehen oder bagatellisiert. Dann geht wertvolle Zeit verloren, in der den Betroffenen am besten geholfen werden könnte und wichtige Entscheidungen getroffen werden müßten.
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Neben den krankheitsbedingten Belastungen begegnen den Betroffenen oft zusätzliche Widrigkeiten: Teilweise stellen Ärzte oberflächliche Diagnosen und verweigern die Verschreibung von Medikamenten zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, Pflegekassen reagieren schleppend oder bewilligen keine Pflegestufe, Pflegepersonal ist im Umgang mit Demenzkranken kaum ausgebildet, Tagesstätten und Heime lehnen die Aufnahme umtriebiger, aggressiver Patienten ab, Krankenhäuser und Rehakliniken überfordern Demenzkranke oder stellen sie medikamentös ruhig.
Deshalb möchte das Symposium vermitteln, wie Sie sich in diesen oder ähnlichen Situationen behaupten können.
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